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Youtuber AlexV: Im Fernsehen vor 2 Millionen Leuten bloß gestellt

Youtuber AlexV: Im Fernsehen vor 2 Millionen Leuten bloß gestellt
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Der Lifestyleblogger und Comedy Youtuber AlexV teilte in einem seiner letzten Videos mit, wie er bei einem ZDF Interview vor 2 Millionen Menschen bloß gestellt worden sei (Ausstrahlung am 19. Juli 2017). Er ging in dem Video vor allem darauf ein, dass die Talkshow „Dunja Hayali“ ihn in ein schlechtes Licht gestellt hätte. Das Ziel dieser Folge war dabei, die alte Generation mit der neuen aufeinandertreffen zu lassen. Das Ganze wurde dabei von Ulla Kock am Brink moderiert. Eine bekannte Fernsehmoderatorin aus den 90er-Jahren.

In dem Interview wurden hauptsächlich Fragen zu dem Alltag als Youtuber gestellt und wie er so mit dem Beruf zurechtkommt. Das perfide dahinter: Nicht alles vom Interview wurde preisgegeben. Vieles wurde verschwiegen und nicht gezeigt. Das Dasein von ihm wurde so gedreht, dass es so rüberkäme, als wäre der Beruf Youtuber eine schnelle und einfache Möglichkeit an das schnelle und viele Geld zu kommen.

Trotzdem steckt viel Arbeit dahinter. Vom aufnehmen, zum Schneiden bis zum bearbeiten der Thumbnails. Teilweise hat man im Gegensatz zum Fernsehen kein eigenes Team dahinter stehen, sodass eigentlich alles Eigenarbeit ist. Aber auch das wurde so formuliert, als würde hinter dem Content nur bisschen quatschen und Donuts essen stehen. „Es wäre genauso wenn ich übers ZDF berichten würde und wirklich die schlechteste Dokumentation oder sonst was aufgreifen würde und das so verallgemeinert darstelle“ meinte Alex noch zu den ganzen Aussagen wie „Es gäbe keine Videos, wo man was lernen kann oder es würde keine Leistung dahinter stecken“. Bei ihm steht der Spaß im Vordergrund, schlussendlich ist man froh wenn man erschöpft von der Schule/Arbeit nach Hause kommt und mit Youtube sich einfach ein bisschen entspannen und amüsieren kann. Man möchte schlussendlich unterhalten werden.

„Es ist total uniformierter Quatsch!“ meinte Alex noch zu den restlichen Argumenten die gebracht wurden „Man hätte alles gegen argumentieren können, doch es war niemand da. Die Situation war einfach traurig, schlussendlich konnte man nur dahocken und zusehen während da Sachen über dich erzählt werden, die einfach so nicht stimmen.“

Es heißt, YouTuber seien keine Artists – Alex erwidert hingegen, dass ein Komiker ja auch eigentlich nichts anderes sei, als ein Comedy- und Unterhaltung`s Youtuber wie er selbst. Warum solle man es dann als verlogenen Mist ansehen? Ebenso würde es nicht der Wahrheit entsprechen, dass den Youtubern ihre Privatsphäre vollkommen egal sei.

Alex unterstreicht seine Haltung mit den Worten: „Ich finde es einfach sehr, sehr traurig, einfach aus diesem Grund: du kannst es doch gar nicht wissen wie es ist. Du warst noch nie in dieser Position. Also sollte man das auch nicht über andere Menschen sagen“

Hinter all dem steckt wahrscheinlich eine Form von Neid, weshalb Alex so schlecht dargestellt wurde. Das kommt wohl daher, da die Popularität von Socialmedia steigt und die von Zeitschriften und etc. sinkt.

Mizara Michelle Redakteurin